Einzelrepetitorium "Aus fünf mach neun"
Einzelrepetitorium "Aus fünf mach neun"

 

Ich heiße Sie als Meditationslehrer mit mehr als 20 Jahren Meditationspraxis (und Jura-Dozent, der ich auch bin) willkommen und freue mich über Ihr Interesse an Meditation. Wir sehen hier den "Denker" von Auguste Rodin, der über das Tun und Schicksal der Menschen nachsinnt. Und wir ahnen, dass auch er im Heute der multimedialen Gesellschaft eine Zeitenwende sehen würde. Kann es sein, dass der Mensch mit herkömmlicher Wissensanhäufung zur Bewältigung der Zukunft an seine Grenzen stößt? Gibt es deshalb in der heutigen Zeit den Wunsch auch als Bildungsbürger mehr über Meditation zu erfahren? Und warum denken wir dabei automatisch auch an Mitgefühl und Glück statt nur an Konzentration und Gelassenheit? Macht Meditation gar weise?

 

 

Entscheider praktizieren Meditation

 

Zunächst fällt uns auf, dass immer mehr Entscheider, ob in Recht, Wirtschaft und Politik, Meditation praktizieren. Wir hören dies in den USA zwar nicht mehr von der aktuellen Regierung, das würde uns auch wundern, aber weiterhin von Institutionen wie den Law Schools von Harvard, Berkeley und Yale, aber auch den Bundes-gerichten. In Großbritannien vernehmen wir dies vom Parlament und der Oxford University, aber auch internationalen Unternehmen wie Google, SAP, KPMG, Deutsche Bank, Apple, McKinsey, Siemens, Bosch, BMW sowie globalen Wirtschaftskanzleien wie z.B. Ashurst, Herbert Smith Freehills, Dentons, Sidley Austin und DLA Piper. Und staunen Sie mit mir über die Umfrage unter Mitgliedern des Verbands Die Führungskräfte für die Zeitschrift Harvard Business Manager, wonach im Jahre 2016 weit mehr als 40 Prozent der Befragten Meditationserfahrung hatten und weitere 26 Prozent diese Erfahrung gerne machen möchten. Dabei nehme ich an, dass diese Führungskräfte nicht nur nach mehr Konzentrationsfähigkeit und weniger Stress suchen, sondern auch die Fragen nach Mitgefühl, Glück und Weisheit eine bedeutende Rolle spielen. Schließlich streben auch Recht und Wirtschaft danach, dass Menschen fair miteinander umgehen, glücklich sind und die Gesellschaft nicht nur funktioniert, sondern auch im guten Sinne aufblüht.

 

 

 

Glück durch systematische Geistesschulung 

 

In der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika, maßgeblich verfasst von Thomas Jefferson, finden wir das Grundrecht auf Streben nach dem Glück, das Pursuit of Happiness. Während wir in Deutschland bisher vergeblich danach suchen, nimmt das parlamentarische Köngigreich Bhutan eine weltweite Vorbildfunktion ein, indem es das Bruttonationalglück dem Bruttonational-einkommen gegenüberstellt und dafür eigens eine Staatskommission betreibt, die vom ehemaligen Chefausbilder des Internationalen Roten Kreuzes geleitet wird. Finden wir so in Bhutan gleichsam ein Grundrecht auf Glück, so hat sich neben den Vereinigten Arabischen Emiraten mit einer hochoffiziellen Staatsministerin für Glück auch die UNO dem Streben nach Glück verschrieben. Dass dieses nicht nur von äußeren, sondern auch inneren Faktoren, also der Lebenseinstellung abhängt, wird nicht nur von Christentum und Buddhismus gesehen, sondern auch von den modernen Neurowissenschaften. Diese pflichtet beispielsweise dem Dalai Lama bei, wenn er sagt: "Die systematische Schulung des Geistes – die Entfaltung von Glück, die echte innere Wandlung durch die absichtliche Auswahl von positiven Geisteszuständen und die Ausrichtung darauf einerseits sowie das Herausfordern der negativen mentalen Zustände andererseits – ist aufgrund der Struktur und der Funktion des Gehirns möglich." Diese Erkenntnis aus Tradition und Wissenschaft ist mir Ansporn, das Wissen um die Meditation an Sie weiterzugeben. Einen ersten Einblick finden Sie in diesem Interview mit der Legal Tribune Online. Mitgefühl ist mehr als bloße Empathie Zu diesem Wissen gehört auch die Meditation zur Stärkung von Mitgefühl. Dieses Mitgefühl unterscheiden wir von der Empathie, die einen allzu oft überwältigen kann. Anders als bei der bloßen Empathie nicht in das Leid hineingezogen, steht beim Mitgefühl der Wunsch nach Unterstützung im Vordergrund, gleichsam als Akt der Nächstenliebe. Auch hier pflichtet die moderne Neurowissenschaft dem Buddhismus und Christentum bei und weist darauf hin, dass die Fähigkeit zum Mitgefühl durch Meditation erheblich gesteigert werden kann. Und auch in dieser Hinsicht ist der Kleinstaat Bhutan großes Beispiel, indem er seinen Kindern das Meditieren als “Gehirnputzen” in derselben Selbstverständlichkeit beibringt, wie die Zivilisation das Zähneputzen kultiviert hat. Und so haben schließlich ebenso die USA und Deutschland das Konzept in die Schulen getragen und damit nicht zuletzt Mobbing und Jugendkriminalität gesenkt. Dass durch die Kultivierung von Mitgefühl schließlich nicht nur das Recht, sondern ebenso die Wirtschaft profitieren kann, zeigt die Zusammenarbeit von Frau Prof. Tania Singer vom Max-Planck-Institut für Neurowissenschaften mit Prof. Dennis J. Snower vom Institut für Weltwirtschaft, die zusammen den Forschungsbereich der mitfühlenden Wirtschaft "Carring Economics" begründet und dabei auch den buddhistischen Mönch Dr. Matthieu Ricard einbezogen haben. Aber auch die Harvard Business School und die französische INSEAD konstatieren inzwischen, dass Meditation eines der effektivsten Mittel der Unternehmensführung ist. Meditation ist angekommen und hält den Geist jung Nunmehr also in Recht, Wirtschaft und Gesellschaft angekommen, können auch Sie von den wissenschaftlich inzwischen sehr gut belegten Wirkungen der Meditation profitieren, die schon Marc Aurel, Johann Wolfgang von Goethe, Carl Friedrich von Weizsäcker, Nelson Mandela und Steve Jobs praktizierten und die dabei sicherlich nicht nur Konzentration und Stressresilienz in den Vordergrund Ihrer Meditationspraxis stellten. Aber natürlich hätten auch sie sich gefreut zu hören, dass Meditation verjüngt, also nach einer neueren Studie das Gehirn Meditierender durch Gelassenheit und Konzentration durchschnittlich sieben Jahre jünger sein kann als das entsprechende biologische Alter.

 

 

Einladung

 

Weil Meditation oft mit Spiritualität vermischt wird, schwingt häufig ein gewisses Misstrauen mit. Auch bei mir war dies anfangs so. Von Hause aus Jurist und Dozent, hat lange Zeit der skeptische Blick auf die Meditation überwogen. Denn auch wenn ich bereits seit der Jugend Meditation praktiziert habe, wollte ich die damit verbundenen Wirkungen anfangs nicht für andere verallgemeinern. Von der wirklichen Wirksamkeit der Meditation für jedermann konnten mich aber schließlich Studien renomierter Universitäts-professoren überzeugen, anfangs zu Konzentrations- und Merkfähigkeit sowie Stressresilienz, später aber auch zu Mitgefühl und Glück. Beispielhaft genannt seien neben den Arbeiten von Prof. Tania Singer vom Max-Planck-Institut für Neurowissenschaften die Universität Witten/Herdecke mit Prof. Tobias Esch sowie die Rechtswissenschaftlerin Prof. Martha Nussbaum von der University of Chicago Law School, die immer wieder zeigt, dass es ohne Kultivierung von Mitgefühl keine Gerechtigkeit geben kann, aber herausgehoben auch der ehemalige US-Präsident und Professor für Verfassungsrecht Barack Obama, der genauso wie der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki Moon öffentlich Meditation und Herzensbildung empfiehlt. So begann also bei mir vor mehr als zwei Dekaden - zunehmend unter Austausch mit Experten aus Forschung und Praxis, darunter auch meine Frau, klinische Psychologin, ein beständiger Lernprozess, der nicht zuletzt in der Mitgliedschaft bei der Society for Meditation and Meditation Research sowie einem Fernstudium von Philosophie und Psychologie an der FU Hagen und Buddhismus am Tibetischen Zentrum, unter der Schirmherrschaft S.H. des 14. Dalai Lama mündete.

 

Gerne nehme ich Sie ein Stück dieses Weges mit. Ganz bewusst soll dies unter Einbezug von immer wieder aktualisierten Forschungsergebnissen geschehen, um das Wissen und die Fertigkeiten um die Meditation weltanschaulich neutral auch einem skeptischen Kreis zugänglich zu machen. Dabei werden Sie erfahren, dass Meditation nicht gleich Meditation ist. Vielmehr werde ich Ihnen verschiedene Arten der Meditation näherbringen (wenn wir im Sport verschiedene Muskelpartien trainieren, warum sollte dies beim mentalen Training anders sein). So geht es um die Stärkung von Achtsamkeit, Mitgefühl und Perspektiven auf die eigene Gedankentätigkeit und die Gefühlswelt anderer, nicht zuletzt - und dabei wie ich finde ganz wichtig - fremder Kulturkreise. Hier braucht es als Stichworte nur den Umgang mit der US-Präsidentschaft, der Globalisierung, dem Internet und dem Islam, um so auch die gesellschaftliche Relevanz von Meditation anzudeuten. Wenn also die Meditation nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen durch Reduktion von Stress, Erhöhung von Konzentration und Merkfähigkeit sowie Stärkung von Mitgefühl und Verständnis für andere Menschen und Kulturen eine so enorme Wirkung hat, spricht meines Erachtens viel dafür, sich im Streben nach Glück über die Vielfalt von Meditation ins Gespräch zu begeben. Dazu würde ich Sie gerne im Einzelcoaching begrüßen.

 

 

Ihr Dr. jur. André Rode